Deutliche Erhöhung der Verschreibungssicherheit mit dem Symptomenlexikon nach Hahnemann Teil 2 Methodik und konkrete Anwendungam 14./15. Mai 2011

Referent: Michael Kohl 

 Das Symptomen-Lexikon (= SL ) wurde im Herbst 2004 veröffentlicht . Seitdem sind weitere Erkenntnisse gesammelt worden, wie wir uns dem Ideal der größtmöglichen Verschreibungssicherheit annähern können. Der Referent hat dabei in seiner umfangreichen Praxistätigkeit und im Austausch mit anderen SL-Anwendern diese Methodik weiterentwickelt. Das Ergebnis dieser Arbeit soll hier vorgestellt werden.

 I.Zielgruppe des Seminars

In erster Linie richtet sich das Seminar an Homöopathen, die bereits mit dem SL arbeiten oder zumindest einen Einführungskurs besucht haben. Ohne Kenntnisse des Symptomen-Lexikons empfiehlt sich ein SL-Grundlagenkurs.

 II.Seminarinhalt

1. Die Quellen unserer Materia Medica.
Welche sind zuverlässig und welche sind mit Vorsicht zu genießen?
Wie erlangen wir Sicherheit was die Arzneiwirkung eines Mittels betrifft?
Welche Bedeutung haben dabei sowohl die Heilbestätigungen als auch die Klinischen Symptome (Symptome, die nach einer Arznei verschwinden, aber bisher noch nicht in einer Prüfung aufgetreten sind)

2. Was hat das für Folgen für die Anamnese? Wie sollte diese aussehen?

3. Methodik der Fallanalyse: Verbesserte Version.
Das TTB: Vom richtigen Umgang damit, für die Poolbestimmung.
Das Arbeiten mit den Kollektaneen.
Zeichenkombinationen: Welche Formen gibt es?
Das weite Feld der „Begleitenden Beschwerden“ und ihre Anwendungen.
Weitere z.T. neue Möglichkeiten der Enddifferenzierung.

4. Lösungsansätze bei schwierigen Fällen:
Was tun, wenn der Patient seine Beschwerden nicht genau beschreiben kann?
(z.B. Kinder)

5. Kasuistiken
Auch in diesem Seminar sollen Kasuistiken die Methodik bebildern und verdeutlichen.
Das Spektrum umfasst:
• Pädiatrische Fälle: .Diese Krankheiten gelten oft als schwer lösbar mit dem SL.
• Langzeitverläufe mit mehreren benötigten Arzneien/Die Zweitverschreibung.
• Schwere Pathologien, z.B.: Chronischer Sarkoidose, Morbus Bechterew, mehrfacher Bandscheibenprolaps, Aortenklappeninsuffizienz, V.a.Thymomrezidiv, Mitralklappeninsuffizienz, therapieresistenter Gleitwirbel, Vitiligo, essentielle Hypertonie, Colitis ulcerosa etc.
• Ein Fall mit mehreren Fehlverschreibungen, wie man trotzdem das Simile noch findet und was man für Schlussfolgerungen daraus ziehen kann.
• Fälle mit psychischen Beschwerden als Hauptsymptomatik

Wie im 1. Seminar werden auch dieses Mal wieder zu jeder Kasuistik die Original-Fallanalysen in Fotokopie verteilt. So können die einzelnen Arbeitsschritte wieder einfach und für alle nachvollziehbar erläutert werden! Alle chronischen Fälle werden vom Behandlungsbeginn bis zum jetzigen Zeitpunkt vorgestellt!
Das Mitbringen des Symptomenlexikons ist hilfreich, aber nicht unbedingt nötig.

Vita des Referenten:

Michael Kohl ist homöopathischer Heilpraktiker, seit 1984 mit eigener Praxis. In den ersten 20 Jahren seiner Praxistätigkeit studierte er die verschiedensten Strömungen in der Homöopathie um dann – enttäuscht von diesen – wieder zu den alten Meistern zurückzukehren. Seit Dezember 2005 Referent für Seminare über das Symptomen-Lexikon. Seit der Gründung im Jahr 2006, Mitglied in der Forschungsgruppe Symptomen-Lexikon mit Uwe Plate Seit 2007 Leiter eines Arbeitskreises zur Erforschung der Materia medica

 Seminarzeiten:

Samstag, 14. Mai 2011:   9.00 - 18.00 Uhr,

Sonntag,  15. Mai 2011:   9.00 - 17.00 Uhr

Wichtige Änderung Seminarort: 90562 Kalchreuth, Heroldsberger Str. 23 A

Anmeldung:
Dr. Karin Hindel, Tel: 09126/287994 ; 0911/56902273 ;
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Seminargebühr:

165,00 € bei Buchungen bis 5 Wochen vor dem Seminar

125,00 € bei Seminarwiederholung 

175,00 € bei späteren Buchungen 

Fortbildungspunkte der BLÄK werden beantragt

Überweisung:
Dr. Karin Hindel Stichwort: „SL 2“
Ko-Nr: 206475906 BLZ 770 694 61 Vereinigte Raiffeisenbanken
BIC: GENODEF1GBF IBAN: DE88 7706 9461 0206 4759 06

 Anmeldungen sind verbindlich. Bei Stornierungen bis 5 Wochen vorher wird die komplette Seminargebühr zurückerstattet. Bei späterer Absage ist eine Rückzahlung nicht möglich, es kann jedoch ein Ersatzteilnehmer gestellt werden.

Der Veranstalter behält sich vor, bei zu geringer Teilnehmerzahl oder höherer Gewalt (z.b. kurzfristiger Erkrankung des Dozenten) das Seminar abzusagen. Die Seminarkosten werden erstattet, weitere Ansprüche gegen den Veranstalter können nicht geltend gemacht werden. Selbstverständlich werden Sie umgehend informiert. 

 

 

 

 

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